Unsere Referenzen

NRVP Projekt: Entwicklung einer Systematisierung für die                                         ganzheitliche Förderung von Radverkehr in Kommunen

Das Ziel des Vorhabens ist, Kommunen die Möglichkeit zu geben Radverkehr effizienter und effektiver zu fördern. Durch die strukturierte Übersicht an Aktionsfeldern, Maßnahmen und Praxisbeispielen erhalten Kommunen einen verbesserten Überblick über relevante Maßnahmen.

Ziel ist es bestehende Leitfäden und Praxisbeispiele zu strukturieren und systematisieren und über einen Maßnahmenwettbewerb unter Kommunen die Übersicht mit aktuellen innovativen / effektiven Maßnahmen anzureichern. Die Übersicht geht auf städtische und zielgruppenspezifische Besonderheiten ein und ermöglicht somit die Umsetzung von Maßnahmen, um nicht nur das Ziel der Erhöhung des Radverkehrsanteils zu erreichen, sondern auch die Möglichkeit der Radnutzung und die Qualität des Radverkehrs zu erhöhen.

Mittels des Projektes können Kommunen bestehende Lücken in der Radverkehrsförderung besser ermitteln und erhalten Hinweise auf Beispielmaßnahmen aus Kommunen mit ähnlichen Merkmalen.

Ein Arbeitskreis aus 12 Vertreter*innen der Radverkehrsförderung (Kommunen, AGFK/AGFS, andere Verbände, Wissenschaft) wird in das Projekte von Anfang integriert, um den Nutzen und die Relevanz für die Kommunen und einen ganzheitlichen Blick sicherzustellen. Der Arbeitskreis übernimmt auch die Rolle der Jury in dem Maßnahmenwettbewerb.

Es werden vier Produkte entwickelt:

  1. Handbuch: Bietet eine Systematik zur Radverkehrsförderung mit einer einfachen Anwendbarkeit und einer hohen Relevanz
  2. Webseite: Eine Wissenssammlung der Ergebnisse des Handbuches in interaktiver und leicht verständlicher Form
  3. Fahrradcheck: Ermöglicht den Kommunen ihren Status Quo der Radverkehrsförderung zu überprüfen und zeigt die für Ihre spezifischen Bedingungen wirksamsten Maßnahmen auf.
  4. E-Learningkurs: Kommunen werden interaktiv über die Inhalte der Systematik informiert und Rückfragen in Q&A Sessions beantwortet.

Dauer: Januar 22 – Dezember 23
in Kooperation mit FixMyCity

Hier klicken für die Projektbeschreibung beim Mobilitätsforum Bund



Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf

Wir erarbeiten gemeinsam mit Goudappel und mit unserem Unterauftragnehmer Cities For Future ein Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz in Hamburg-Bergedorf.

 

Der Bergedorfer Frascatiplatz ist eine Freifläche von großer Bedeutung für das urban geprägte Ber­gedorf-Südost sowie für die Bergedorfer Innenstadt. So dient der Frascatiplatz überwiegend dank seiner guten verkehrlichen Erreichbarkeit für den Motorisierten Individualverkehr (MIV) als großer, gern angenommener kostenfreier Parkplatz.

Oftmals finden auf der teilversiegelten Fläche aber auch unterschiedlichste Veranstaltungen statt. Es ist davon auszugehen, dass die Bedeutung des Frascatiplatzes weiter steigen wird, da er als ein wichtiges Element des Entwicklungsraumes „Urbanes Bergedorf-Südost“ Gegenstand zahlreicher strategischer Pla­nungen und größerer Bauvorhaben ist, wie zum Beispiel als Teil des Radschnellwegs / Veloroutenkonzeptes, der Schleusengrabenachse oder des Innovationsparks. Um diese Planungen,die angestrebte Verkehrswende sowie die Klimaschutzziele der Stadt Hamburg zusammenzuführen, entwickeln wir daher ein Mobilitätskonzept für den Frascatiplatz. Gleich­zeitig soll das Mobilitätskonzept auch zu einer Steigerung der Attraktivität öffentlicher Räume füh­ren und Lösungsmöglichkeiten für die allgemeine Flächenknappheit in Stadtlagen bieten.

 

Folgende Leistungen führen wir durch:

  1. Umfrage unter den aktuellen und potenziellen Nutzer*innen des Frascatiplatzes (Vor Ort und Online)
  2. Parkraumerhebung
  3. Workshop zu möglichen Maßnahmen mit Verwaltung und Politik
  4. Entwicklung eines Maßnahmenkataloges inkl. CO2-Einsparungen und Zeitstrahl

 

Das Mobilitäts­konzept verfolgt damit das Ziel, dass der Frascatiplatz seiner Bedeutung als nachhaltiger „Mobili­täts-Knotenpunkt“ zukünftig gerecht wird und die Qualität und Attraktivität des Platzes in seiner vielseitigen Nutzung gesteigert werden kann.

Zeitraum: 04/2022-092022



Spurensuche in Friedrichshain-Kreuzberg: mit dem E-Bike
vom May-Ayim Ufer bis zu Fair Fashion

Im Auftrag des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg wurde von AEM eine themenbasierte E-Bike-Tour konzipiert und durchgeführt. Ziel ist es, Berlin Besucher*innen als auch weitere interessierten Personen entwicklungspolitische Themen auf einer Fahrradtour durch den Bezirk zu vermitteln. Es werden einerseits vier Touren von uns durchgeführt. Sowie können weitere Tourist*innen, Besucher*innen oder auch Einwohner*innen die Tour selbst durchführen. Dafür werden Hinweise auf Verleihmöglichkeiten gegeben sowie Audio und Texte für die Informationen bereitgestellt.

Insgesamt werden folgende Leistungen von AEM durchgeführt:

  1. Recherche zu relevanten Themen, Projekten und Personen. Schwerpunkte: Postkolonialismus und fairer Handel im Bezirk
  2. Führung von Interviews mit Expert*innen zu den auf der Tour integrierten Themen
  3. Erstellung von Text- und Audioinputs für die selbst geführten Touren
  4. Konzipierung der themenbasierten E-Bike-Tour durch den Bezirk
    1. Als geführte Tour mit zwei Terminen explizit für Familien mit Kindern
    2. Als selbstgeführte Tour per Audio-Guide mit Erweiterungsroute nach Friedrichshain
  5. Organisation und Durchführung der vier geführten Touren im Zeitraum April/Mai 2022


Anmeldung zur Tour und Informationen zur selbstgeführten Tour:
https://www.berlin.de/ba-friedrichshain-kreuzberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/entwicklungspolitik-und-nachhaltigkeit/artikel.1188657.php


Zeitraum: Dezember 21 – Mai 22



Mobilitätsdatencheck für die Stadt Datteln

Im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Klimaschutzkonzept für die Stadt Datteln wurden sowohl Potentiale zur Treibhausgas-Reduktion sowie handlungsorientierte Maßnahmen identifiziert. Der Verkehr und umweltfreundliche Mobilität ist ein zentrales Handlungsfeld zur Reduktion von Treibhausgasen.

Damit die Stadt Datteln ihren Beitrag zum Klimaschutz in dem Handlungsfeld umweltfreundliche Mobilität leisten kann, ohne die Mobilität der Menschen einzuschränken, ist es notwendig, eine Übersicht über relevante Mobilitätsdaten zu erhalten und zu recherchieren, welche bereits vorliegen. Basierend hierauf können notwendige Daten erhoben werden, um dann im Anschluss Maßnahmen zu erarbeiten und zukünftig attraktive Angebote für Bürger*innen zu schaffen.

AEM unterstützt die Stadt Datteln dabei einen Überblick über die vorliegenden Daten und weitere relevante Daten zu erhalten. Hierfür werden folgende Leistungen durchgeführt:

  1. Workshop mit relevanten Vertreter*innen der Verwaltung: Leitbild und Zieldefinition sowie Stärken-Schwächenanalyse, Sammlung von vorhandenen Daten
  2. Erstellung einer Checkliste über vorhandene und noch relevante Daten
  3. Durchführung einer Erhebung gemäß Ergebnis der Checkliste
  4. Bericht und Vorstellung der Ergebnisse des Mobilitätsdatenchecks

Zeitraum: Dezember 21 – April 22



Radverkehrsverbindung zur Überseestadt in Bremen:                                                 Machbarkeits-, Standort- und Potenzialanalyse sowie Fahrradparken

Das Ziel ist die Überseestadt verkehrsverträglich zu erschließen, leistungsfähig zu machen und die Anbindung und die Strecken innerhalb des Untersuchungsgebietes attraktiv für den Radverkehr zu gestalten. Wir haben in 2021 mit unserem Partner Goudappel BV eine Machbarkeitsstudie sowie Standort- und Potenzialanalyse vom Hauptbahnhof zur Überseestadt mit folgenden Inhalten erarbeitet:

  • Bestandsanalyse
  • Zielkonzeption und Entwicklung von neuen Wegeverbindungen und/oder Optimierung von bestehenden Routen
  • Bewertung der Routen nach einer kollaborativ erarbeiteten Methodik in Anlehnung an die Dutch Cycling Principles
  • Gestaltung der Routen und Kostenschätzungen
  • Nutzungszentrierte Angebote für das Fahrradparken


AG-Radverkehrsförderung in Offenbach

AEM hat im Jahr 2021  das Amt für Umwelt, Energie und Klimaschutz der Stadt Offenbach in der Radverkehrsförderung unterstützt.

Ziel war es durch Beteiligung von Fahrradverbänden und Bürger*innen, der Planung von medienwirksamen Aktionen und durch Öffentlichkeitsarbeit den Radverkehrsanteil in Offenbach zu erhöhen.

So wurden Workshops mit den Radverkehrsakteuren in Offenbach durchgeführt, Beratungen angeboten, um die betriebliche Fahrradmobilität zu erhöhen und radfahrende Personen mittels einer „Lichtaktion“ für das Fahrradfahren gedankt.